Ablauf einer Konsultation PDF Drucken E-Mail
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Der Erstbesuch bei einem Therapeuten für kPNI besteht hauptsächlich aus einer ausführlichen Anamnese oder auch „professionelles Interview“ genannt. Sie bildet die Basis jeder kPNI Konsultation. Das Wort Anamnese stammt aus dem altgriechischen und Bedeutet „Erinnerung“.

Ein sorgfältig geführtes Anamnesegespräch schließt physische, psychische und soziale Aspekte mit ein und ist ein interaktiver Prozess zwischen Therapeut und Patient. Aufgrund der erhobenen Informationen

ist es dem Therapeuten schließlich möglich kausale Zusammenhänge zu erfassen und darzustellen.

Das Ziel der Anamnese ist es mit Hilfe dieser Informationen eine problemorientierte Arbeitshypothese aufzustellen. Aufgrund dieser Arbeitshypothese bespricht der Therapeut eine Verhaltensänderung nach dem Konzept der klinischen PNI. In dieser Besprechung kann der Therapeut seine Arbeitshypothese durch spezifische Untersuchungen innerhalb des interdisziplinären Netzwerks (Fachmediziner, Psychologen, u.a.) weiter untermauen und bestätigen.

Die Fachbesprechung mit dem Therapeuten für klinische Psycho-Neuro-Immunologie ist eine Privatleistung und wird grundsätzlich nicht von den Krankenkassen bezahlt. Verschiedene private Kostenträger in der EU bezuschussen diese Leistung.